Equal Second Chance
Equal
Im Projekt „Second Chance“ wurden Strukturen und Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt, um die Marktposition des 3. Sektors in den Branchen Gebrauchtwarenhandel und Abfallwirtschaft zu stärken und dadurch die Beschäftigungsperspektiven der dort Beschäftigten zu verbessern.
- Stichworte
- Gebrauchtwarenhandel, Abfallwirtschaft
- Laufzeit
- 02.01.2002 - 30.09.2005
- Institution der EUF
- Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)
Kurzübersicht
Beschreibung
Mit Hilfe einer überregionalen Entwicklungspartnerschaft, deren Partner aus dem Gebrauchtwarenhandel und der Abfallwirtschaft kommen, sollen Sozialbetriebe und KMU dieser Branchen in Form von Einkaufsgenossen-schaften bzw. Anbieterverbünden vernetzt werden. Ziel ist die Stärkung der Marktposition des 3. Sektors und die Verbesserung der Beschäftigungsperspektiven der betroffenen Benachteiligten.
Zielgruppe
An- und Ungelernte, Berufsrückkehrerinnen, Langzeit-arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, MigrantInnen und ältere ArbeitnehmerInnen über 50 Jahre
Forschungsschwerpunkte/Projektziele
Das Ziel der Evaluation ist eine erfolgreiche Unterstützung bei der Projektzielerreichung mittels einer Prozessevaluation. Durch ein kontinuierliches Monitoring-System mit Feedbackfunktion soll die EP dabei unterstützt werden, ihre einzelnen Maßnahmen selbst zu bewerten, zu reflektieren und neu auszurichten. Die hierdurch bezweckte ziel- und ergebnisorientierte Projektsteuerung soll zu einer stetigen Ergebnisoptimierung der Ziele beitragen. Hierfür werden vier Instrumente eingesetzt:
- RADAR-Projektberichte - zur kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse, als Feedback zur Klärung eines Veränderungsbedarfs und als Initiative zur Selbstevaluation
- Fragebogenerhebungen – zur Ergebnisaufbereitung für die EP
- Entwicklung von Innovationsprofilen (Profile: Maßnahme, Qualifizierung, Prozesse) – um Selbst-einschätzungen und Fremdeinschätzungen gegen-überzustellen
- Experteninterview und Fallstudien – um einen tieferen Einblick in Problemlagen und Wirkungs-zusammenhänge zu bekommen sowie als Grundlage für Verbesserungsvorschläge
Innovation
Anstelle der üblichen Evaluationsverfahren wird eine Prozessevaluation eingesetzt, die zu einer kontinuierlichen Optimierung des Projektverlaufes beitragen kann. Durch ein kontinuierliches Überwachungssystem der Aktivitäten in den einzelnen Teilprojekten und einer daran anknüpfenden Feedbackfunktion soll eine gewisse Nachhaltigkeit bereits erreichter Teilziele erwirkt, Ergebnisse und Aktivitäten in den Teilprojekten transparent gemacht sowie die EP zur Selbstevaluation angeregt werden.
Verantwortlich
Prof. Dr. Dr. h. c.Georg Spöttl, M.A.
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@stw.de - +49 461 46020
- Steinbeis-Transferzentrum InnoVET
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@stw.de - Gebäude
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- 24939 Flensburg
Projektmitarbeitende
Prof. Dr.Matthias Becker
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@ibm.uni-hannover.de - +49 511 76217215
- Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik
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- Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik
- Straße
- Appelstraße 9
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- 30167 Hannover
Dipl. Ing. Dipl. Berufspäd.Heike Arold
Partnerinnen und Partner
- Netzwerk Second Chance Ost (QAD)
- Second Chance Brücke (Netz NRW)
- Recycling-Netzwerk Süd (INTEGRAL gGmbH)
- Recycling Anbieterverbund Süd (LAG Hessen)
- Recycling-Netzwerk Süd (GOAB)
- Einkaufsgemeinschaft Süd (Werkstatt Frankfurt e.V.)
Finanzierung
Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V., Berlin